RehaSport - Erftstadt

... aus Überzeugung

Definierte Krankheitsbilder

Hier werden Krankheitsbilder von Fachpersonal aus unterschiedlichen, gesundheitsorientierten Branchen definiert und mit deren Gehnemigung veröffentlicht.












COPD 

Chronic Obstructive Pulmonary Disease / Chronisch obstruktive Lungenkrankung

COPD ist im weitesten Sinne ein Sammelbegriff für Lungenkrankheiten wie die chronisch obstruktive  Bronchitis oder ein Lungenemphysem.Laut Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO leiden weltweit ca. 64 Millionen Menschen unter derartigen Erkrankungen. 

Die Symptome der COPD sind denen des Asthma bronchiale recht ähnlich.
Durch die globale Initiative für COPD (global Initiative for chronic obstructive Lung Disease, kurz "GOLD") ist der Schweregrad der Symptome bei COPD wie folgt klassifiziert:
COPD GOLD 1: chronische Symptome, Husten und Auswurf
COPD GOLD 2: Husten und Auswurf, Atemnot bei starker körperlicher Belastung  (Belastungsdyspnoe)
COPD GOLD 3: Husten und Auswurf, Atemnot bei geringer körperlicher Belastung
COPD GOLD 4: Husten und Auswurf, Atemnot in Ruhe (Ruhedyspnoe)

Von einer COPD sind hauptsächlich (ehemalige) Raucher betroffen. 
Aber auch vermehrte Luftverschmutzung oder das Einatmen schädlicher Substanzen am Arbeitsplatz können die Entstehung einer COPD begünstigen
Eine vorerkrankte Lunge, zB. durch Asthma bronchiale oder eine chronische Bronchitis ist ebenfalls ein Risikofaktor.
Eine weitere Ursache ist ein genetisch bedingter Mangel am Alpha-1-Antitrypsin- Protein. Dieses Bluteiweiß  inaktiviert Enzyme, welche bei Entzündungen vermehrt gebildet werden und Gewebe abbauen. Tatsächlich kommt der Alpha-1- Antitrypsinmangel in Europa annähernd so häufig vor wie der Typ 1 Diabetes.

Als Folgen einer COPD sind zu nennen:
- Extreme (Über)beanspruchung der Atemmuskulatur
- Verlust der Lungenelastizität
- Zunahme des Residualvolumens (-> Menge an Luft, welche nach der Ausatmung in der Lunge verbleibt und nicht willkürlich ausgeatmet werden kann). Hierauf folgt eine dauerhafte Überblähung der Lungenbläschen und schädigt diese irreversibel.
- Erhöhter Anteil an Kohlenstoffdioxid im Blut (-> dies kann unter anderem beispielsweise über Bewusstseinsstörungen, Herzrasen, Bluthochdruck,...  bis hin zum Koma, in die sogenannte CO2 Narkose führen)

Neben der Einnahme und Anwendung verschiedener  Medikamente und Aerosole ist (nebst strikter Nikotinabstinenz!) Bewegung ein wesentlicher Bestandteil der COPD Therapie.
Durch die Atemnot bei Belastung neigt man zu weniger Bewegung, dies führt dauerhaft zu einem Abbau der Muskulatur und somit unaufhaltsam in die Immobilität, was wiederum eine erhebliche Einschränkung der Lebensqualität zur Folge hat.
Körperliches Training verhindert den Abbau der Muskulatur, steigert die Belastbarkeit und wirkt sich positiv auf die Psyche aus. Auch Exacerbationen (plötzliche Verschlechtungen, bei einer COPD beispielsweise schon durch eine "simple" Erkältung möglich) können verringert werden.
Das Erlernen von Atemtechniken und atemerleichternden Körperstellungen können das Angstgefühl bei Atemnot lindern.

Sind extremere Therapiemaßnahmen wie Langzeit Sauerstofftherapie oder Heimbeatmung ausgeschöpft, besteht auch die Möglichkeit verschiedener Operationsverfahren bis hin zur Lungentransplantation.

Eine COPD ist letzten Endes nicht heilbar!
Die Lungenfunktion eines Menschen mit COPD kann trotz Therapie nicht wieder die eines gesunden Menschen werden!

( Krankenschwester )



Morbus Bechterew

Von Morbus Bechterew sind wesentlich mehr Männer betroffen als Frauen, etwa im Verhältnis 9:1.

Die Krankheit beginnt meist zwischen dem 15. Und 30. Lebensjahr und verläuft schleichend. Während der schmerzhaften Schübe kommt es zu stetiger Versteifung des Rückens, der sich zu einem extremen Rundrücken entwickeln kann (ausgeprägte Kyphose). Dadurch ergibt sich eine Vorwärtsbeugung, sozusagen das Bild eines Dieners. Die Beweglichkeit wird mit der Zeit immer weiter eingeschränkt. Die Wirbelsäule verkalkt mit der Zeit als Ganzes und wird sehr steif.

Es ist ein Zeichen davon wie steif, unnachgiebige und unbeugsam der Patient ist. Die Starre der Wirbelsäule ist ein äußeres Bild des innerlichen erstarrten Zustands des Patienten, der weit weg von seiner Authentizität ist und seiner Seele kein Glück beschert. Wird hier einen Zusammenhang früh erkannt, ergeben sich große Chancen, dass die Erkrankung zum Stillstand kommt. Hierzu biete ich in meiner Praxis Hypnosesitzungen an.  Patienten werden dazu bewegt ihre Probleme zu erkennen, ihre Blockaden zu lösen und geeignete Lösungsansätze zu finden.  Massagen nach Breuss bringen Linderung und Entspannung. Übungen nach der  Dorntherapie vollenden das Therapieverfahren.

Speziell auf ihre Bedürfnisse abgestimmte Übungen im Reha Sport fördern ihr Wohlbefinden, verbessern ihre Beweglichkeit und – nicht zuletzt – ihre Lebensqualität.

 Herkömmliche Massagen oder chiropraktische Behandlungen sind indes kontraindiziert.

Weitere Linderung verschafft spezielle Gymnastik, Schwimmen im warmen Wasser und generelle Bewegung allgemein.

Ist der Patient bereit, sich mit sich selbst auseinander zu setzen und entsprechende Therapien wie weiter oben beschrieben durchzuführen, bestehen guten Aussichten!

(www.oase-der-heilkräfte.de)



pAVK

periphere Arterielle Verschluss Krankheit („Schaufensterkrankheit“)

Durch Ablagerungen („Plaques“, begünstigt durch Risikofaktoren wie beispielsweise Cholesterin, Nikotin,…)  in den peripheren arteriellen Gefäßen kommt es zu einer Verengung der Blutbahnen. Die regelrechte Durchblutung der zu versorgenden Areale ist nicht mehr hinreichend gewährleistet, so kommt es zu Taubheitsgefühlen, Kribbelparästhesien und Schmerzen in den betreffenden Körperteilen. Die Minderdurchblutung der peripheren Gefäßen in den Beinen führt dazu, dass die Betroffenen aufgrund der oben genannten Problematik nach einigen Metern des Gehens - also unter Belastung - pausieren müssen. Daher der Name „Schaufensterkrankheit“. Im fortgeschrittenen Stadium treten die Beschwerden auch in Ruhe auf.

Die pAVK ist in 4 Stadien unterteilt:

Stadium I – keine körperlichen Beschwerden, aber nachweisbare Veränderungen wie Verengungen

Stadium II – „Claudicatio intermittens " unterteilt in die schmerzfreie Gehstrecke

                  (mehr als, oder weniger als 200m)


Stadium III – Ruheschmerz

Stadium IV – offene Läsionen wie Nekrosen oder Gangräne

Kommt es zu einem vollständigen Verschluss der peripheren Arterien ist eine sofortige chirurgische Intervention von Nöten da ansonsten die nun nicht mehr durchbluteten Areale „absterben“.

(Krankenschwester Intensivstation)



Scheuermann-Krankheit (Mobus Scheuermann)

Die Scheuermann-Krankheit tritt meist im Alter von 14 Jahren auf und dauert einige wenige Jahre.  Es ist die häufigste Wirbelsäuleerkrankung bei Jugendlichen.  Meist kommt die Erkrankung mit dem 18. Lebensjahr zum Stillstand.

Als Ursache gilt eine unklare Wirbelkörperreifestörung der Brustwirbelsäule. Betroffen sind meist Jungen in der Pubertät. Dabei kommt es zur Schädigung der Bandscheiben und zur Deformierung der Wirbel. Dadurch prägt sich eine fixierte Kyphose aus, der Betroffene bekommt einen deutlichen Rundrücken. Eine Röntgenaufnahme sichert die Diagnose.

Die Wirbelveränderungen gehen mit verspannter Rückenmuskulatur einher und diese ist oft sehr schmerzhaft. Nur  ca. 1/3 der Betroffenen haben keine Schmerzen.

Bei leichter Erkrankung reichen konsequente durchgeführte krankengymnastische Übungen, viel Wärme. Reiten und Rückenschwimmen wird empfohlen. Bei schweren Fällen wird ein Korsett angepasst. Langes Sitzen und Tragen von schweren Lasten sollte vermieden werden.

Weiterhin wird eine Massage nach Breuß empfohlen, eine spezielle Massage für die Wirbelsäule. Die Wirbelsäulen- und Gelenktherapie nach Dorn kann Erleichterung bringen, sofern der Betroffene den Willen hat mitzuarbeiten. Von chiropraktischen Eingriffen wird abgeraten.

„Oft ist ein gebeugter Rücken der Ausdruck einer gedrückten Seele. Wird die Psyche aufgerichtet, kann sich auch eine gekrümmte Wirbelsäule wieder aufrichten.

(www.oase-der-heilkräfte.de)



Diabetes mellitus (griechisch "honigsüsser Durchfluss")

Diabetes mellitus ist eine chronische Stoffwechselstörung des Körpers.

Das Hormon Insulin wird physiologisch in der Bauchspeicheldrüse gebildet.
Es senkt den Blutzuckerspiegel, indem es die Zellen im Körper anregt Glucose  (Zucker) aus der Nahrung aufzunehmen und somit zu verarbeiten. Ein Mangel an Insulin, bzw das Unvermögen der Zellen Insulin aufzunehmen führt zu einer Überzuckerung des Blutes.
Der kontinuierlich gesteigerte Blutzuckerspiegel schädigt Nerven, Blutgefässe und Organe.

Typ 1 Diabetes
(früher juveniler/jugendlicher Diabetes. Da aber auch Erwachsene bzw "ältere " Menschen an dieser Form des Diabetes erkranken ist diese Bezeichnung nicht mehr aktuell)
Aufgrund bislang unbekannter Ursachen richten sich die Abwehrzellen des Körpers gegen die ß-Zellen in der Bauchspeicheldrüse, welche Insulin produzieren. Somit ist die Insulinproduktion nicht ausreichend, respektive fehlend.
Der Blutzuckerspiegel steigt langfristig auf pathologische Werte an.
Dies kann durch das Zuführen von Insulin, in der Regel durch subcutane  Injektionen behandelt werden.

Typ 2 Diabetes
Aufgrund von zunehmenden Übergewicht - meist in Kombination mit Bewegungsmangel - betrifft der Typ 2 Diabetes heutzutage immer mehr junge Menschen und auch Kinder,  weswegen die frühere Bezeichnung "Altersdiabetes" längst nicht mehr zeitgemäß ist.
Beim Typ 2 Diabetes besteht eine Insulinresistenz der Körperzellen, wodurch das Insulin nicht oder nicht in ausreichender Menge aufgenommen wird.
Dies führt ebenfalls zu einer Überzuckerung des Blutes.
Während beim Typ 1 Diabetiker eine Substitution von Insulin nötig ist kann beim Typ 2 Diabetes bereits eine Umstellung der Ernährung und sportliche Betätigung den Krankheitsverlauf begünstigen.
Auch eine medikamentöse Therapie in Form von Tabletten, welche die Wirkung bzw die Aufnahme des Insulins verbessern, wird angewandt.


Diabetes
Symptome:
Natürlich messbare pathologische Blutzuckerwerte

Polyurie  (stark gesteigerte Urinmenge)

Durst

Leistungsschwäche

Konzentrationsschwäche

Müdigkeit (bis hin zum Koma!)

Sehstörungen

Polyneuropathie (und daraus resultierendes gestörtes Schmerzempfinden)

Durchblutungsstörungen (aufgrund dessen schlechte Wundheilung und auch Beeinträchtigung von Herzmuskel, Auge (Netzhaut) , Nieren, Gehirn... möglich )

Ein nicht, oder unzureichend behandelter Diabetes mellitus kann akute Erkrankungen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall zur Folge haben!

(Krankenschwester Intensivstation)





Portfolio

Menschen
Event
Querformat
Architektur
Anrufen
Email
Info